Der Verein Jugendkulturarbeit e. V. konnte das Angebot im Bereich der politischen Jugendbildung ausweiten und setzt im Jahr 2015
auf bewährte Konzepte und ergänzt das Programm durch neue Formate.

2015 werden Themen wie soziale Ungleichheit, Armut und Reichtum und alternative Lebensentwürfe im Mittelpunkt der politischen Bildungsarbeit stehen. Unter dem Titel „Und raus bist du!“ finden Exkursionen, Seminare, Entdecken und Erforschen an ungewöhnlichen Orten statt. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen konzipiert und durchgeführt.

Das Projekt „ImFokus“ hat zum Ziel, Interviews zum Thema „Migrationsgeschichten“ zu führen und wird in diesem Jahr zweimal durcgeführt werden.

In Kooperation mit dem Lidicehaus in Bremen wird das Seminar „Stand Up“ eine Qualifizierung zum/r Moderator/in für Jugendliche angeboten, das besonders auch für Schülervertreter geeignet ist, die selbstständig Seminare anleiten möchten.

Im vergangenen Jahr wurde ein Seminarkonzept „Stress macht ver- rückt!“ zur Vermittlung von Wissen und Kompetenzen im Zusammenhang mit Stresserleben, psychischen Störungen, Trauer, Verlust und Mobbing erarbeitet, um junge Menschen in ihrer psychischen Gesundheit zu stärken. Unsichere Berufsperspektiven, Schwierig- keiten beim Lernen, familiäre Konflikte und unübersichtliche gesellschaftliche Strukturen führen häufig zu Überforderung. An dem Seminar, das mit jungen Psychologinnen erarbeitet und durchgeführt wurde, waren 18 Teilnehmerinnen beteiligt. Ergebnisse wurden öffentlich als Performance präsentiert und die Resonanz darauf war so groß, dass Anfang 2015 das Projekt wieder aufgenommen und in verschiedenen Zusammenhängen nochmals gezeigt werden wird. Unter dem Titel „Psycho oder was? wird das Thema psychologische Erkrankungen mit den Schwerpunkten Selbstausgrenzung und Stigmatisierung inhaltlich weiter geführt.

Die politische Jugendbildung wird unter anderem aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes über das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSF) und den Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) gefördert.