Das Junge Theater Bloherfelde (JTB) besteht bereits seit 2003. Es wurde zu Beginn ausschließlich von Jugendlichen aus dem Netzwerk von Jugendkulturarbeit e.V. angeleitet. Das JTB hat sich in den letzten Jahren aber zu einer der festen Stadtteiltheatergruppen des Vereins entwickelt. Einmal im Jahr präsentiert das JTB ein neues, selbstentwickeltes Theaterstück.
Unsere Theaterstücke entstehen über Improvisation. Am Anfang haben wir nur eine Idee oder ein Thema und dann geht es los – Szenen werden frei erfunden, Rahmenhandlungen kreiert, Songtexte geschrieben, Bilder erschaffen. Das Junge Theater Bloherfelde arbeitet also auch mit Musik, Gesang, Tanz und Film bei der Gestaltung der Theaterproduktionen. Wichtig ist: wir probieren erst einmal alles aus… Im Jungen Theater Bloherfelde können Jugendliche ab 13 Jahren teilnehmen.

Proben:
Dienstag von 17:30 bis 20 Uhr in der Offenen Tür Bloherfelde.

Team:
Pia Schillinger (Leitung/Theaterpädagogik)
Elif Gökpinar (Co-Leitung/Tanz)
Andreas Max (Musik)
Reimer Meyn (Bühnenbild)
Freiwillige (Europäischer Freiwilligendienst, PraktikantInnen)

Kooperationen:
Jugendbegegnungsstätte Offene Tür Bloherfelde (OT)
Förderkreis Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit Oldenburg-West e.V.

Kontakt:
Pia Schillinger
e-mail: p.schillinger@jugendkulturarbeit.eu

 

„gemeinsam einsam“ von 2016

 

In einem knapp einjährigen Prozess haben sich die Teilnehmenden des Jungen Theaters Bloherfelde mit dem Thema Mobbing bzw. Cybermobbing sehr bildhaft auseinandergesetzt.

Von Sally gibt es ein Foto, das irgendwie peinlich ist, denn man konnte annehmen, sie küsse eine Frau. Eine Hetzjagd beginnt. Sally ist machtlos. Aber nicht in ihren Träumen, in denen ihr Alter-Ego mehrfach Rache nimmt. Sally findet ihren Weg und zwar überhaupt nicht machtlos und ganz ohne Rache. Sie und Menschen aus ihrem Umfeld beweisen echte innere Stärke um einen Teufelskreis aufzubrechen.

Das Theaterstück ist aus Ideen, Diskussionen und Improvisationen der Teilnehmenden des Jungen Theaters Bloherfelde entstanden.

 

 

 

 

 

„Ab zum Mond – die humane Castingshow“ von 2015

 

Das Junge Theater Bloherfelde hat sich in der aktuellen Produktion mit den verschiedenen Arten des Zusammenlebens und des Umgangs der Menschen untereinander beschäftigt.

In einer Castingshow treffen unterschiedliche Charaktere aufeinander. Sie kämpfen gegeneinander, lösen Aufgaben miteinander, stellen sich über oder unter andere, versuchen es gemeinsam oder allein. Das Theaterstück ist aus Ideen, Diskussionen und Improvisationen der Teilnehmenden des Jungen Theaters Bloherfelde entstanden. Das Junge Theater Bloherfelde wird seit seiner Gründung vom Förderkreis Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit West e. V. unterstützt und wird für Schüler_innen der OBS Eversten als AG anerkannt.

Pia Schillinger,p.schillinger@jugendkulturarbeit.eu

 

 

„Home Sweet Home “ von 2014

 

– In was für einer Welt leben wir eigentlich?

 

 

„Von Ort zu Ort “ von 2013

 

– Wo will ich hin und wo komme ich her?

 

 

„Der Spielort des Todes“ von 2012

 

Das Junge Theater Bloherfelde besteht bereits seit 2003. Es wurde zu Beginn ausschließlich von Jugendlichen aus dem Netzwerk von Jugendkulturarbeit e. V. angeleitet. Das JTB ist in den letzten Jahren expandiert und hat sich zu einer der festen Stadtteiltheatergruppen Oldenburgs entwickelt. Einmal jährlich präsentiert das JTB ein neues Theaterstück und entwickelt sich immer weiter. So wird inzwischen Musik, Gesang, Tanz, und Film in die Theaterstücke integriert. Die Theaterstücke entstehen über Improvisation. Szenen werden frei erfunden, Rahmenhandlungen kreiert, Songtexte geschrieben, Bilder erschaffen. Wichtig ist: Es wird alles erst einmal ausprobiert! Besonders am JTB ist, dass es gelungen ist, Jugendliche aller Schulformen und aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten zusammen, gleichberechtigt auf die Bühne zu stellen sowie innerhalb der Gruppe eine gegenseitige Wertschätzung und Stärkung zu erreichen. Innerhalb des Modellprojektes „Migration und Theater – MUT“ hat sich JTB inhaltlich mit dem Thema „Sterben“ befasst. Diese Idee entstand über erste Assoziationsübungen mit den Jugendlichen zum Thema „Weggehen“. Die Gruppe hat sich im Rahmen der Stückentwicklung mit verschiedenen Ritualen rund ums Sterben und Trauer in verschiedenen Kulturen beschäftigt. Dies bezüglich haben die Teilnehmenden sich zum Teil in ihren Familien, aber auch über Freunde, Schulkameraden_innen und das Internet informiert. Letztendlich ist ein Theaterstück entstanden welches nicht nur traurig und verängstigend ist, sondern auch Momente enthält, die Angst nehmen oder sogar komisch sind. Das Stück ist ein Krimi, in dem eine Gruppe von Jugendlichen eine Grenze überschreitet. Diese steigt über eine Mauer und betritt den „Spielort des Todes“ und alle müssen sterben. Die letzten Überlebenden versuchen den Fall aufzuklären, müssen aber feststellen, dass hinter den mutmaßlichen Polizisten der Tod höchst persönlich steckt. Mit vielen Rückblicken erzählt „Der Spielort des Todes“ mit zahlreichen Facetten also eine Geschichte rund ums Sterben, von einer Gruppe von Jugendlichen.

Team:
Pia Schillinger (Leitung/Theaterpädagogik), Nathalie Korzepski (Musik), Reimer Meyn (Bühnenbild), Katrin Litkopf (Bühnenbild),  Emmanuel Roux und Sara Andersson (Freiwillige des European Voluntary Service)