Das Kooperative Kindertheater der Grundschule Ohmstede (KKO) existiert seit dem Jahr 2000. Alles begann mit dem Wunsch der Kinder, auch Theater spielen zu können, einigen von den Kindern selbst entworfenen Unterschriftenlisten und zahlreichen krakeligen Unterschriften von vielen Grundschülern.
Es entstand das Kooperative Kindertheater mit 12 bis 15 Schüler/innen der dritten und vierten Klassen der Grundschule Ohmstede in Kooperation mit dem Verein für Jugendkulturarbeit e.V. und dem Kulturzentrum Rennplatz. Zwei Schauspieler/innen des Kurlandtheaters sowie Dettmar Koch leiteten damals das KKO an.
Noch heute treffen sich jeden Mittwoch 15 Kinder der Theater-AG der Grundschule Ohmstede, die mittlerweile jedes Jahr von zwei Freiwilligen des Vereins Jugendkulturarbeit angeleitet werden. Geprobt wird in einem Seminarraum des Gemeindehauses der Ohmsteder Kirche, aufgeführt wird im Internationalen Jugendprojektehaus des Jugendkulturarbeit e.V.

Team:
Dettmar Koch (Leitung/Theaterpädagogik)
Fabian Becker (Film)
Reimer Meyn (Bühnenbild)
2 Freiwillige (aus FSJ-Kultur & EVS)

Kooperationen:
Grundschule Ohmstede
Kirchengemeinde Ohmstede

Proben:
mittwochs, 14:15 bis 15:45

Kontakt:
Dettmar Koch
Telefon: 0441/39010750
d.koch@jugendkulturarbeit.eu

 

„Kleine Flatterbiester“ von 2016

 

Als plötzlich dieses seltsame Foto von Anton und Leo auftaucht, spielen die Eltern der Geschwister völlig verrückt. Während sie versuchen herauszufinden, mit wem ihre Kinder befreundet sind und weshalb sie aus deren Zimmer immer so merkwürdige Geräusche hören, haben die Geschwister ganz andere Probleme: Ihre besten Freunde sind in größter Gefahr, da die fiesen Friedhofswarterinnen hinter ihnen her sind. Können sie Rüdiger und Anna noch retten oder ist es dafür schon zu spät? Und warum hat Anton ständig das Gefühl, dass ihn jemand beobachtet? Taucht mit uns ab in die Gruselgeschichten aus der Grundschule und lasst euch von den Schauspielern und Schauspielerinnen mit auf eine wunderbar gruselige Reise nehmen.

 

„Wolfsjagd“ von 2015

 

Nach einem Kinobesuch mit seinen Freunden wird Moritz gebissen – und zwar von einem echten Werwolf. Nun wird er von Tag zu Tag mehr zu einem Wolf. Jetzt muss ein Weg zur Rückverwandlung gefunden werden, doch das ist gar nicht so einfach, denn Viktor aus seiner Klasse würde liebend gerne der ganzen Schule sein Geheimnis offenbaren. Und auch die neugierige Luisa von der Schülerzeitung merkt immer sofort, wenn etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Wem kann er sich anvertrauen? Zum Glück hat er Freunde, die ihn tatkräftig  unterstützen. Werden sie es noch bis zum nächsten Vollmond schaffen, bevor Moritz für immer ein Wolf wird? Das Theaterstück wird mit 15 Kindern der Grundschule Ohmstede während einer einjährigen Theater-AG entwickelt und im Juli im Internationalen Jugendprojektehaus (IJP) aufgeführt.

Die FSJ-Kulturlerin Leonie Rohlfing schreibt das Drehbuch und inszeniert das Stück mit Hilfe des europäischen Freiwilligen Francisco Rodriguez Lopez und der Praktikantin Eriwan Khudeda Haji. Angelika Beck-Trauernicht gestaltet mit den Kindern das Plakat.

Dettmar Koch, d.koch@jugendkulturarbeit.eu

 

 

„Der Kleine Planet “ von 2014

 

– Kleine Prinzen und Prinzessinnen auf der Suche nach dem Glück

 

 

„Die Kinder vom Hafen “ von 2013

 

– Musical des KaKaO

 

 

„Piraten, Wellen und Spinat“ von 2012

 

Das Kooperative Kindertheater der Grundschule Ohmstede existiert seit dem Jahr 2000. Dabei kooperieren jedes Jahr 12 bis 15 Schüler_innen der dritten und vierten Klassen der Grundschule Ohmstede mit dem Verein Jugendkulturarbeit und dem Kulturzentrum Rennplatz. Das aktuelle Kindertheaterstück „Piraten, Wellen und Spinat“ wurde innerhalb des Programms „Migration und Theater – MUT“ mit 14 Kinderschauspieler_ innen und 12 Tänzer_innen der Grundschule Ohmstede in Zusammenarbeit mit dem Musiker Markus Rohde und seiner Band entwickelt und einstudiert. Das Thema „Piraten“ bildet einen mit vielen Abenteuern und Sehnsüchten aus Kinder- und Jugendmedien bekannten und beliebten Pool von Geschichten, den wir für unsere Herangehensweise zum Themenbereich moderner Piraten, Armut und Flüchtlinge verwendeten. So wurden kindgerecht die Ursachen und Hintergründe des Piratenlebens wie Hunger, unterbezahlte Kinderarbeit und Verwaisung von Kindern in der entstehenden Legende „Piraten, Wellen und Spinat“ thematisiert. Dabei wurde zugunsten einer spannenden und unterhaltsamen Inszenierung des Kindertheaterstücks auf den „erhobenen Zeigefinger“ oder moralischen Überfrachtung verzichtet.

Team:
Dettmar Koch (Theaterpädagogik/Regie), Maud Ritterbeeks (FSJ-Kultur/Co-Regie), Markus Rohde (Musik/Co-Regie), Reimer Meyn  (Bühnenbild)