Das Jugendtheater „Rollentausch“ in Kreyenbrück wurde im Juni 1998 gegründet. Jedes Jahr entsteht ein neues Theaterstück sowie verschiedene Straßenperfomances. „Rollentausch“ bietet somit aktive Jugendkultur im Stadtteil für den Stadtteil.Unter professioneller Anleitung werden thematische Improvisationen zu Theaterstücken entwickelt.
Die Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, Haltungen und Meinungen von Jugendlichen und Erwachsenen szenisch zu interpretieren und zu diskutieren. So können sie ihre sozialen Anliegen und Alltagserfahrungen, ihre Ängste und Wünsche, ihre Freude und Frustrationen artikulieren und veröffentlichen und sich Gehör verschaffen.
Ziel ist es, Kreativität zu fördern und das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu stärken. Des Weiteren findet ein Austausch zwischen Jugendlichen aus verschieden sozialen Schichten, Ländern und Lebenszusammenhängen statt.
Die Arbeit im Theaterprojekt ist prozessorientiert, partizipativ und interdisziplinär (szenisch, tänzerisch, musikalisch) ausgerichtet. Gerade durch die Einbeziehung der Ideen der Teilnehmer/innen in den Arbeitsprozess und die Verbindung der unterschiedlichen kulturellen Verfahren, entstehen Möglichkeitsräume, die viele Kinder und Jugendliche auf ganz besondere Art und Weise ansprechen.

Team:
Jörg Kowollik (Leitung/Regie/Theaterpädagogik)
Jesicha Ouyah (Regie/Tanz)
Christian Jakober (Musik)
Reimer Meyn (Bühnenbild)
2 Freiwillige

Kooperationen:
Freizeitstätte Kreyenbrück
IGS Kreyenbrück

Proben:
Dienstags von 16.00 bis 18.30 Uhr in der Freizeitstätte Kreyenbrück

Kontakt:
Jörg Kowollik
j.kowollik@jugendkulturarbeit.eu

 

 

„love & action“ von 2016

 

Im Mittelpunkt der diesjährigen Theaterproduktion des Jugendtheaters Rollentausch und der Theater AG der IGS Kreyenbrück stehen vier Liebesgeschichten und ein Banküberfall. In der Entwicklung des Theaterstückes haben sich die Jugendlichen intensiv mit eigenen Vorstellungen, mit Filmen und mit Literatur zum Thema love & action auseinandergesetzt.

So haben sie eine dicht erzählte Geschichte entwickelt, die sich in einem schnellen Tempo mit verschiedenen Arten von Liebe befasst. Wie und warum verliebt man sich? Macht Liebe blind? An welchen Punkten berühren sich Liebe und Gewalt? Wie weit bist Du bereit für die Liebe zu gehen? Wann ist der richtige Zeitpunkt für die richtige Entscheidung.

Schnell entwickelt sich innerhalb des Mikrokosmos der Figuren ein Szenario, das in das Gegenteil von Liebe um zuschlagen droht. Der Wunsch nach Anerkennung, Abhängigkeit, Verletzlichkeit, Enttäuschung und Rache verdichten sich in einer scheinbar auswegslosen Situation.

 

 

 

 

 

 

 

 

„LACHEN – aber ernsthaft bitte!“ von 2015

 

Jugendtheater Rollentausch und Theater-AG der IGS Kreyenbrück
Das Jugendtheater Rollentausch hat sich in diesem Jahr mit dem Thema Lachen beschäftigt. Über die Auseinandersetzung mit eigenen Vorstellungen, aktuellen Formaten im Internet, mit Clowns und mit Klassikern des Films hat sich die Gruppe tief in die komplizierte Materie des Humors begeben. Das Theaterstück geht dem Thema mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten nach. Was ist lustig? Welchen Anspruch hat Humor? Kann Lachen schaden? Lacht der am besten, der zuletzt lacht? Braucht es gar eine Schule für ernsthaftes Lachen oder verschwindet bald sowieso die ganze Komik in den Tälern der abgedroschenen Flachwitze? Das Theaterstück spielt dabei gezielt mit den Grenzen und Möglichkeiten des Humors, um unverhofft das Thema Liebe zu streifen und so neue Erkenntnissen zu gewinnen.

Jörg Kowollik,j.kowollik@jugendkulturarbeit.eu

 

„Go future III – Am Ende der Zukunft“ von 2014

 


 

„Go future II – Unterwegs in Zeit und Raum“ von 2013

 

 

 

„Go future! – Die Zukunft hat schon begonnen!“ von 2012

 

Das Jugendtheater Rollentausch in Kreyenbrück wurde im Juni 1998 gegründet. Jedes Jahr entsteht ein neues Theaterstück
sowie verschiedene Straßenperformances. Es bietet somit aktive Jugendkultur im Stadtteil für den Stadtteil.
Im Arbeitsprozess werden mit  den Jugendlichen thematische Improvisationen zu Theaterstücken entwickelt. Die Jugendlichen bekommen so die Möglichkeit, Haltungen und Meinungen szenisch zu interpretieren und zu diskutieren. Sie können ihre sozialen Anliegen und Alltagserfahrungen, ihre Ängste und Wünsche, ihre Freude und Frustrationen artikulieren und sich Gehör verschaffen. Ziel ist es, die Kreativität zu fördern und das  Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu stärken. Innerhalb des Modellprojektes „Migration und Theater – MUT“ entwickelte das Jugendtheater ein Stück, welches den beteiligten Jugendlichen ermöglichen sollte, sich auf sehr unterschiedliche Art und Weise mit den Gründen für das Weggehen auseinander zu setzen, ohne sich ausschließlich auf die mit dem Thema „Migration“ sehr schnell verbundenen Bilder von Flucht und Vertreibung beschränken zu müssen. Vor dem Hintergrund einer Zukunftsfiktion wurde gemeinsam mit den Jugendlichen an folgenden Fragen gearbeitet: Wer wollte nicht schon einmal alles stehen und liegen lassen und einfach abhauen? Was ist mit denen, die weggehen müssen? Warum verlassen Menschen ihre Heimat, ihre Familie, ihre vertraute Umgebung? Aus den vielfältigen szenischen und tänzerischen Improvisationen wurden von den Jugendlichen Rollen und das Theaterstück entwickelt.