Das Jugendtheater „Rollentausch“ in Kreyenbrück wurde im Juni 1998 gegründet. Jedes Jahr entsteht ein neues Theaterstück sowie verschiedene Straßenperfomances. „Rollentausch“ bietet somit aktive Jugendkultur im Stadtteil für den Stadtteil. Unter professioneller Anleitung werden thematische Improvisationen zu Theaterstücken entwickelt.
Die Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, Haltungen und Meinungen von Jugendlichen und Erwachsenen szenisch zu interpretieren und zu diskutieren. So können sie ihre sozialen Anliegen und Alltagserfahrungen, ihre Ängste und Wünsche, ihre Freude und Frustrationen artikulieren und veröffentlichen und sich Gehör verschaffen.
Ziel ist es, Kreativität zu fördern und das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein der Jugendlichen zu stärken. Des Weiteren findet ein Austausch zwischen Jugendlichen aus verschieden sozialen Schichten, Ländern und Lebenszusammenhängen statt.
Die Arbeit im Theaterprojekt ist prozessorientiert, partizipativ und interdisziplinär (szenisch, tänzerisch, musikalisch) ausgerichtet. Gerade durch die Einbeziehung der Ideen der Teilnehmer/innen in den Arbeitsprozess und die Verbindung der unterschiedlichen kulturellen Verfahren, entstehen Möglichkeitsräume, die viele Kinder und Jugendliche auf ganz besondere Art und Weise ansprechen.

Probezeiten und -orte findet ihr hier


Kooperationen:
Freizeitstätte Kreyenbrück
IGS Kreyenbrück
Kontakt:
Jörg Kowollik, j.kowollik@jugendkulturarbeit.eu

verdammt!
Ein Theaterstück über Menschen am Rand

Ein unerwartetes Erwachen, eine Fiktion, eine Wahnvorstellung oder ein Traum? Unvermittelt treffen sich 13 junge Menschen in einem Raum. Sie wissen nicht wo sie sind, warum sie dort sind und wie sie wieder hinausgelangen können. Eine mysteriöse Kraft bestimmt ihren Rhythmus und zwei irreal erscheinende Gestalten greifen immer wieder in das Geschehen ein.
In diesem Jahr beschäftigt sich das Jugendtheater Rollentausch mit dem Menschen am Rand der Gesellschaft. Das Theaterstück «verdammt!» knüpft inhaltlich an die letzte Produktion der Theatergruppe an und fragt sich, was passiert, wenn Menschen ihr Zuhause verlassen müssen. Wenn es also keine Hope Street mehr für sie gibt. Was bringt
Menschen in die Obdachlosigkeit oder ganz nach unten? Was macht dieses Leben mit ihnen und welche Perspektiven haben Menschen, die so weit am Rand der Gesellschaft leben?
Die Assoziationen der Jugendlichen wurden ergänzt durch Hintergrundinformationen aus Filmen und Büchern wie z.B. «Christiane F», «Fette Welt» und «Nachtasyl».
Veröffentlichungen z.B. von Carolin Emcke («Gegen den Hass») und Radiosendungen zum Thema Obdachlosigkeit (Deutschlandfunk Kultur) wurden ergänzt durch einen Besuch bei der Bahnhofsmission Oldenburg. Das Hintergrundmaterial wird von den Jugendlichen über Improvisationen bearbeitet und so Biografien und szenisches Material entwickelt.
In der Verbindung mit tänzerischen Elementen und Musik entsteht ein Theaterstück, das wichtige gesellschaftliche Fragen fokussiert.

>> Jörg Kowollik // j.kowollik@jugendkulturarbeit.eu

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Archiv

Im Mittelpunkt der diesjährigen Theaterproduktion des Jugendtheaters Rollentausch und der Theater AG der IGS Kreyenbrück stehen vier Liebesgeschichten und ein Banküberfall. In der Entwicklung des Theaterstückes haben sich die Jugendlichen intensiv mit eigenen Vorstellungen, mit Filmen und mit Literatur zum Thema love & action auseinandergesetzt.

Jugendtheater Rollentausch und Theater-AG der IGS Kreyenbrück Das Jugendtheater Rollentausch hat sich in diesem Jahr mit dem Thema Lachen beschäftigt. Über die Auseinandersetzung mit eigenen Vorstellungen, aktuellen Formaten im Internet, mit Clowns und mit Klassikern des Films hat sich die Gruppe tief in die komplizierte Materie des Humors begeben.

 

„Go future III – Am Ende der Zukunft“ von 2014

 

„Go future II – Unterwegs in Zeit und Raum“ von 2013

 

Das Jugendtheater Rollentausch in Kreyenbrück wurde im Juni 1998 gegründet. Jedes Jahr entsteht ein neues Theaterstück
sowie verschiedene Straßenperformances. Es bietet somit aktive Jugendkultur im Stadtteil für den Stadtteil.