Der Jugendclub ist eine Theatergruppe des Vereins Jugendkulturarbeit, die seit 1996 besteht und jedes Jahr eine Theaterproduktion erarbeitet. Er versteht sich als weiterführendes Vernetzungsprojekt innerhalb des Vereins Jugendkulturarbeit und ist für Jugendliche ab 16 Jahren offen, die bereits Theatererfahrung beim Verein Jugendkulturarbeit, in Schultheatergruppen oder anderen freien Gruppen sammeln konnten.

Kontakt:
Gina Schumm, g.schumm@jugendkulturarbeit.eu

Jetzt oder nie!
Performative Aneignung der Themen Emanzipation und Utopie

Emanzipation, ist das nicht irgendwas aus den Siebzigern und mit Frauen? Ja, auch.
Aber Emanzipation ist viel mehr als das. Schaut man in die Geschichte der Menschheit ist sie überall.
Wenn Emanzipation bedeutet sich aus gesellschaftlichen oder persönlichen Abhängigkeiten zu befreien, dann heißt Emanzipation auch eigene Selbständigkeit zu gewinnen und Veränderung selbst initiieren zu können.
Wir emanzipieren uns. Jetzt. Und ohne Kompromisse. Von den Erwartungen, den Ansprüchen, den Lebensentwürfen, vom Patriarchat, von der Vorstellung von Gesellschaft und von den Vorschriften. Denn wir wollen uns nicht mehr bevormunden lassen. Wir sind präsent, wir fordern ein, wir sind hier.

Ist das so einfach?

Wir glauben, dass wir unsere Gesellschaft neu denken müssen, um unser Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Wir brauchen eine Vision von der Welt, in der wir gerne leben möchten.

U-Topia irgendwo! Oder nirgendwo?
Aber was ist, wenn unsere Träume auf einmal auf die Wirklichkeit treffen?

Unsere Recherchen haben mit der Frage nach dem Istzustand begonnen: „Was ist schon?“ „Und was ist jetzt?“ und „Was macht es mit dir/uns?“ Und dann? Verdrängen, aufbäumen nichts tun, im System gefangen sein.

Wie weit würdest du gehen? Für deine Ideale, die Freunde, die Liebe, für unsere Zukunft?

Die letzte Produktion des Jugendclubs hat sich mit dem Thema Demokratie beschäftigt und die Themen Emanzipation und Utopie sind eine konsequente Weiterentwicklung unserer Diskussionen.  Der Ist-Zustand ist oftmals unbefriedigend und die Vorstellungen von Zukunft sind oft deprimierend. Immer Warnungen, immer Stress, immer schlechtes Gewissen. Eigentlich sollte es ja pure Freude sein – sich etwas auszudenken, das man sich wünscht. Utopie ist dann eigentlich eine extrem naheliegende Sache. Es scheint nur so, dass Menschen sich nicht fragen: „Was wäre super?“, sondern „Wie kann alles möglichst lange so bleiben, wie ich es kenne?“.

Mit: Anna Hinrichs, Ana Noel, Arke Boeckmann, Aylin Yurdakul, Christopher Moder, Emily Weden, Hannah Pieper, Imad Mirza, Lara Caetano, Lisa Korte, Matthias Kröger, Melissa Klock, Merle Hartge, Pascal Dyck, Lena Karius, Paula Marie Kruse, Rebecca Meiners, Sabrina Raichle, Shanice Trninic.

Theaterpädagogik, Regie: Gina Schumm, Margit Ostern; Musik: Andreas Steil; Bühne: Reimer Meyn; Martin Rentz: Video; FSJ-Politik: Shanice Trninic.

Eintritt: 10 Euro/7 Euro ermäßigt

Emanzipation, ist das nicht irgendwas aus den Siebzigern und mit Frauen? Ja, auch.
Aber Emanzipation ist viel mehr als das. Schaut man in die Geschichte der Menschheit ist sie überall.

Wenn Emanzipation bedeutet sich aus gesellschaftlichen oder persönlichen Abhängigkeiten zu befreien, dann heißt Emanzipation auch eigene Selbständigkeit zu gewinnen und Veränderung selbst initiieren zu können.

Eintritt: 10 Euro/7 Euro ermäßigt

Emanzipation, ist das nicht irgendwas aus den Siebzigern und mit Frauen? Ja, auch.
Aber Emanzipation ist viel mehr als das. Schaut man in die Geschichte der Menschheit ist sie überall.

Wenn Emanzipation bedeutet sich aus gesellschaftlichen oder persönlichen Abhängigkeiten zu befreien, dann heißt Emanzipation auch eigene Selbständigkeit zu gewinnen und Veränderung selbst initiieren zu können.

Eintritt: 10 Euro/7 Euro ermäßigt

Emanzipation, ist das nicht irgendwas aus den Siebzigern und mit Frauen? Ja, auch.
Aber Emanzipation ist viel mehr als das. Schaut man in die Geschichte der Menschheit ist sie überall.

Wenn Emanzipation bedeutet sich aus gesellschaftlichen oder persönlichen Abhängigkeiten zu befreien, dann heißt Emanzipation auch eigene Selbständigkeit zu gewinnen und Veränderung selbst initiieren zu können.

Eintritt: 10 Euro/7 Euro ermäßigt

Emanzipation, ist das nicht irgendwas aus den Siebzigern und mit Frauen? Ja, auch.
Aber Emanzipation ist viel mehr als das. Schaut man in die Geschichte der Menschheit ist sie überall.

Wenn Emanzipation bedeutet sich aus gesellschaftlichen oder persönlichen Abhängigkeiten zu befreien, dann heißt Emanzipation auch eigene Selbständigkeit zu gewinnen und Veränderung selbst initiieren zu können.

Archiv

Es gibt Geschichten, die bleiben unerzählt, weil man sich vor ihren Wahrheiten scheut. Es gibt auch Geschichten, die von Generation zu Generation weitergetragen werden, aber in den Schatten der nächtlichen Metropolen verborgen bleiben. Diese ist eine davon.

- Ort: Halle der Kulturetage und bei den Oldenburger Jugendtheatertagen im Juni 2018

Ich habe nichts zu verbergen. Wirklich nicht? Echt jetzt? Komm erzähl … Ja, aber erzähl es niemandem weiter … Ich vertraue anderen unter dem Siegel der Verschwiegenheit Geheimnisse an, die dann vielleicht doch weiter erzählt werden.

13 Jugendliche forschen zum Thema Krieg, Gewalt, Freiheit und Liebe – inspiriert von „Im Westen nichts Neues“ – erzählen sie einander von ihren Ängsten, Sorgen und entwickeln Szenen. Das Unerwartete passiert und die Reaktionen jedes Einzelnen sind unterschiedlich und überraschen sie auch selbst.

„Jeder Mensch ist ein Abgrund. Es schwindelt einen, wenn man hinabsieht.“
So sagt es der zum Tode verurteilte Barbier „Woyzeck“ in dem gleichnamigen Stuck von Georg Büchner.
Kann also jeder in die Situation kommen, irgendwo zu klingeln und der Person, die die Tür öffnet, zu sagen: „Ich habe einfach Lust, dir eins in die Fresse zu hauen“… Und dies dann auch noch zu tun …?

„Ich frage mich, ob die Sterne leuchten, damit jeder seinen eigenen eines Tages wiederfindet“ (Der kleine Prinz)

Wir vermissen dich:
Ahn, Anne, Evelyn, Felicia, Greta, Jan-Hauke, Josephine, Karolina, Karuna, Melina, Melina, Mike, Noelia, Silke, Simon, Gina und Ulf, das Team von Jugendkulturarbeit und alle, die dich kennen.

„Sag mal, was ist eigentlich aus dem … und dem… und der… von damals geworden? Und da war doch auch noch diese Spießerin und die, die hinter allem und jedem eine Verschwörung gerochen hat…“ Lauter MAYBEs oder Ypsilons, oder auch ganz was anderes.

Du siehst gut aus! Glaub ich jetzt nicht! Nee, stimmt auch nicht. WAS!? Oder doch? Ja, was denn nun? Ich meine es wirklich ernst! GAR nicht! Doch ehrlich!
Wie ist das mit der Wahrheit? Oder der Lüge? Was ist gelogen und was wahrhaftig wahr? Wir selbst? Was wird uns vorgegaukelt, wenn es aus den Lautsprechern tönt oder wenn uns das Internet etwas verheißt?

Ein Theater-Stück zum Glück
Der Traum vom dauerhaften Glück ist so alt wie die Menschheit. Wissenschaftler, Philosophen, Esoteriker in aller Welt suchen Antworten. Kann man dem Glück auf die Spur kommen oder bleibt es ein ewiges Geheimnis?

Wie ist das denn, wenn man irgendwo ankommt in der „Fremde“? Wenn alles neu und unbekannt ist und alles als „merkwürdig“ wahrgenommen wird. Und wenn das Heimweh Besitz von einem ergreift?

„Ich will einfach nur weg hier!“
„Ich brauche dich, deswegen gehe ich!“
„Mein Traum erfüllt sich ganz woanders!“
„Ich wär so gern geblieben!“….

Sie gehen: Biographien, die ein neues Zuhause suchen. Geeint durch die Ungewissheit dessen, was sie erwartet, und einander fremd durch das, was sie erlebt haben.