Der Jugendclub ist eine Theatergruppe des Vereins Jugendkulturarbeit, die seit 1996 besteht und jedes Jahr eine Theaterproduktion erarbeitet. Er versteht sich als weiterführendes Vernetzungsprojekt innerhalb des Vereins Jugendkulturarbeit und ist für Jugendliche ab 16 Jahren offen, die bereits Theatererfahrung beim Verein Jugendkulturarbeit, in Schultheatergruppen oder anderen freien Gruppen sammeln konnten.

Kontakt:
Gina Schumm, g.schumm@jugendkulturarbeit.eu


Ex Post Facto

Theaterproduktion zum Thema Demokratie

Es gibt Geschichten, die bleiben unerzählt, weil man sich vor ihren Wahrheiten scheut. Es gibt auch Geschichten, die von Generation zu Generation weitergetragen werden, aber in den Schatten der nächtlichen Metropolen verborgen bleiben. Diese ist eine davon.

Der Jugendclub beschäftigt sich seit November 2018 mit dem großen Thema Demokratie, von ihrer Erfindung in Athen, den drei Säulen der Demokratie und ihren unterschiedlichen Ausprägungen ihrer Transformation und der Frage, was jede*r von uns von der Demokratie hat. Die historische Entwicklung und große Reden führen in die Gegenwart und einen ungleichen Kampf der Kellerkinder gegen Diktatur, Macht und Kapital. Auf der anderen Seite wird die Elite mit ihren Ängsten konfrontiert und muss sich für Andere öffnen, um zu überleben. Die einen verlieren, die anderen gewinnen, wieder andere wechseln die Seiten.
Aber allen ist gemeinsam, dass sie ein selbstbestimmtes Leben wollen und glücklich sein. Wenn ich auf dem Gipfel stehe habe ich das Gefühl, die gesamte Welt läge mir zu Füßen.
Ich will nach den Sternen greifen, sie festhalten und nie wieder loslassen. Doch plötzlich merke ich, dass das nicht möglich ist. Dass ich mich mit dem abfinden muss, was vor mir liegt. Ein Tal, das sich weit vor mir erstreckt, aber von dessen Existenz ich bis jetzt nichts gewusst habe.

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Archiv

13 Jugendliche forschen zum Thema Krieg, Gewalt, Freiheit und Liebe – inspiriert von „Im Westen nichts Neues“ – erzählen sie einander von ihren Ängsten, Sorgen und entwickeln Szenen. Das Unerwartete passiert und die Reaktionen jedes Einzelnen sind unterschiedlich und überraschen sie auch selbst.

„Jeder Mensch ist ein Abgrund. Es schwindelt einen, wenn man hinabsieht.“
So sagt es der zum Tode verurteilte Barbier „Woyzeck“ in dem gleichnamigen Stuck von Georg Büchner.
Kann also jeder in die Situation kommen, irgendwo zu klingeln und der Person, die die Tür öffnet, zu sagen: „Ich habe einfach Lust, dir eins in die Fresse zu hauen“… Und dies dann auch noch zu tun …?

„Ich frage mich, ob die Sterne leuchten, damit jeder seinen eigenen eines Tages wiederfindet“ (Der kleine Prinz)

Wir vermissen dich:
Ahn, Anne, Evelyn, Felicia, Greta, Jan-Hauke, Josephine, Karolina, Karuna, Melina, Melina, Mike, Noelia, Silke, Simon, Gina und Ulf, das Team von Jugendkulturarbeit und alle, die dich kennen.

„Sag mal, was ist eigentlich aus dem … und dem… und der… von damals geworden? Und da war doch auch noch diese Spießerin und die, die hinter allem und jedem eine Verschwörung gerochen hat…“ Lauter MAYBEs oder Ypsilons, oder auch ganz was anderes.

Du siehst gut aus! Glaub ich jetzt nicht! Nee, stimmt auch nicht. WAS!? Oder doch? Ja, was denn nun? Ich meine es wirklich ernst! GAR nicht! Doch ehrlich!
Wie ist das mit der Wahrheit? Oder der Lüge? Was ist gelogen und was wahrhaftig wahr? Wir selbst? Was wird uns vorgegaukelt, wenn es aus den Lautsprechern tönt oder wenn uns das Internet etwas verheißt?

Ein Theater-Stück zum Glück
Der Traum vom dauerhaften Glück ist so alt wie die Menschheit. Wissenschaftler, Philosophen, Esoteriker in aller Welt suchen Antworten. Kann man dem Glück auf die Spur kommen oder bleibt es ein ewiges Geheimnis?

Wie ist das denn, wenn man irgendwo ankommt in der „Fremde“? Wenn alles neu und unbekannt ist und alles als „merkwürdig“ wahrgenommen wird. Und wenn das Heimweh Besitz von einem ergreift?

„Ich will einfach nur weg hier!“
„Ich brauche dich, deswegen gehe ich!“
„Mein Traum erfüllt sich ganz woanders!“
„Ich wär so gern geblieben!“….

Sie gehen: Biographien, die ein neues Zuhause suchen. Geeint durch die Ungewissheit dessen, was sie erwartet, und einander fremd durch das, was sie erlebt haben.